Deine Daten

Falls bekannt – aktiviert die Katch-McArdle-Formel.

Dein Grundumsatz nach Mifflin-St. Jeor

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Harris-Benedict (1984)

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Pro Stunde

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Was ist der Grundumsatz?

Der Grundumsatz (englisch: Basal Metabolic Rate, BMR) ist die Energiemenge, die dein Körper benötigt, um seine grundlegenden Lebensfunktionen aufrechtzuerhalten – Atmung, Herzschlag, Körpertemperatur, Zellteilung, Hirnaktivität. Es ist also die Kalorienmenge, die du selbst dann verbrauchst, wenn du den ganzen Tag im Bett bleibst.

Der Grundumsatz macht typischerweise 60–75 % deines gesamten Tagesumsatzes aus. Der Rest entfällt auf Alltagsbewegung, Sport und die Nahrungsverwertung (Thermic Effect of Food).

Die drei wichtigsten BMR-Formeln

1. Mifflin-St. Jeor (1990) – heutiger Standard

Diese Formel wurde 1990 entwickelt und gilt heute als die genaueste Schätzung für gesunde Erwachsene. Sie berücksichtigt Geschlecht, Alter, Gewicht und Größe.

Männer: BMR = 10 × kg + 6,25 × cm – 5 × Alter + 5
Frauen: BMR = 10 × kg + 6,25 × cm – 5 × Alter – 161

2. Harris-Benedict (1919, revidiert 1984)

Die klassische Formel, die jahrzehntelang Standard war. Sie überschätzt den Grundumsatz oft um ca. 5 %, weil sie aus einer Zeit stammt, in der die Lebensgewohnheiten deutlich aktiver waren.

3. Katch-McArdle (1996) – am genauesten mit KFA

Berücksichtigt nicht das Gesamtgewicht, sondern die fettfreie Körpermasse. Wenn du deinen Körperfettanteil kennst, ist diese Formel besonders für muskulöse Personen am präzisesten.

BMR = 370 + 21,6 × fettfreie Masse (kg)

Vergleich: Welche Formel passt zu dir?

FormelBerücksichtigtIdeal für
Mifflin-St. JeorGeschlecht, Alter, Gewicht, GrößeDie meisten Erwachsenen
Harris-BenedictGeschlecht, Alter, Gewicht, GrößeVergleich mit älteren Quellen
Katch-McArdleFettfreie Körpermasse (KFA nötig)Sportler, sehr muskulöse Personen

Was beeinflusst den Grundumsatz?

  • Muskelmasse: Muskeln verbrennen auch in Ruhe Kalorien – mehr Muskeln = höherer BMR.
  • Alter: Mit jedem Lebensjahrzehnt sinkt der Grundumsatz um ca. 1–2 %.
  • Geschlecht: Männer haben durch höhere Muskelmasse meist 10–15 % höheren BMR.
  • Hormonhaushalt: Schilddrüse, Wachstumshormone, Insulin.
  • Genetik: Bis zu 10 % individuelle Schwankung.

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